| Sensationeller
Erfolg der Haflinger Auktion 2005 |
Jedes Jahr findet am letzten
Samstag im September die jährliche Haflinger Stutfohlenauktion in Ebbs für
Tirol und Vorarlberg statt. 250 Fohlen aus dem Verbandsgebiet kommen zu dieser
weltgrößten Stutfohlenversteigerung und der größten Pferdeauktion
Österreichs nach Ebbs. Bei herrlichem Kaiserwetter waren heuer über 5.000
Züchter, Käufer, Interessierte und Adabeis aus der ganzen Welt in der
Haflinger-Gemeinde Ebbs zu Gast.
Im letzten Jahr lag der
Durchschnittspreis bei EURO 2.150,--, die Klasse I lag bei EURO 5.200,--, die
Klasse IIa+ bei EURO 3.000,-- und die Klasse IIa bei EURO 1.000,--.
Heuer erzielte die Auktion einen
Durchschnittspreis von EURO 2.490,-- pro Fohlen. Die beste Kategorie, in
welche 33 Fohlen eingestuft waren, konnte mit annähernd EURO 7.000,-- einen
sensationellen Höchstpreis erreichen. Aber auch die günstigste Kategorie
kostete beinahe EURO 1.100,-- und das billigste Fohlen erzielte immerhin auch
noch einen Preis von EURO 850,--.
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Das teuerste Fohlen der
Auktion, hört auf den Namen Fiona-Farah und erzielte einen Preis von
EURO 42.000,--. Verkäufer war der Züchter Johannes Bramböck aus Bad
Häring und erworben wurde dieses Spitzenfohlen vom Nischlhof in Reith
im Alpbachtal. Das Fohlen mit dem zweit höchsten Gebot war Ashonata mit
einem Preis von EURO 33.600,--. Es stammt aus dem Stall von Josef Gruber
aus Kolsaßberg und wird nach Vorarlberg, zu Edwin Kathan nach Feldkirch
übersiedeln.
Insgesamt kamen die
Käufer aus 14 Nationen, ein Beweis für die Weltbedeutung des Tiroler
Haflingers und des Weltzentrums Fohlenhof Ebbs. Heuer war erstmals
Großbritannien die wichtigste ausländische Käufernation, gefolgt von
Deutschland und Frankreich. Neu auf der Auktion 2005 waren erstmals als
Käufer Haflinger-Züchter aus Slowenien, die weiteste Reise treten
Fohlen in die USA an.
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Die Haflinger Weltausstellung im heurigen
Jahr mit dem grandiosen Erfolg der Tiroler Züchter, so kamen alle
Klassensieger aus Tirol, obwohl die Haflinger-Zucht in unserem Land
insgesamt nur 2,5% der Weltpopulation stellt, war die Basis für 17%
Preissteigerung im heurigen Jahr. Selektion im Hinblick auf Zucht, aber
eine verstärkte Nutzung des Haflingers für den Freizeitsport im Reiten
und Fahren, sind Erfolgsgaranten. Die Tiroler Züchter können stolz auf
das Erreichte sein, das kleine Tiroler Gebirgspferd, erzielt Preise wie
sicherlich keine andere Rasse in Österreich und die Popularität ist
nach wie vor im Steigen.
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